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Die Bejersingers kommen!

Wie kann es passieren, dass ausgewachsene Mannsbilder einen kulturell zwar sehr hochwertigen, aber trotzdem im geräumigen Sinne Schwachsinn produzieren? Man nehme:

  • ein paar Lieder
  • ca. 20 Liter Bier
  • einen Kugelschreiber
  • eine Packung Papier (80g)
  • zwei Schachteln Zigaretten (beliebig)
  • einen Aschenbecher


Zuerst öffnen Sie eine Flasche Bier und geben es in das dazugehörige Gefäß. Sie trinken einen kräftigen Schluck daraus und machen sich an die Liederauswahl (der genaue Musikgeschmack ist dabei jedem selbst überlassen). Abermals ein kräftiger Schluck und Sie öffnen die nächste Flasche. Dieser Vorgang wird dann des Öfteren wiederholt, bis Sie in einen leicht angeheiterten Zustand verfallen. Nun nehmen Sie den Kugelschreiber zur Hand. Jetzt wird es haarig! Sie müssen beweisen, dass Sie mit der höheren Kochkunst bewandert sind. Denn Sie müssen in einer Hand (wahlweise Rechts oder Links) den Kugelschreiber führen, in der anderen eine Zigarette halten, den Aschenbecher nicht aus den Augen verlieren, das Bier immer griffbereit halten, nur in der Stiftländer Sprache denken und die gemachten Gedanken in Reimform auf das vorbereitete Papier niederschreiben. Wenn Sie diesen Vorgang abgeschlossen haben, nehmen Sie den vorgefertigten Text in die Hand, begeben sich in Richtung Mikrofon (bedenken Sie, dass Sie bis zu diesem Zeitpunkt mindestens 2,5 Liter Bier verzehrt haben sollten) und singen den Text immer wieder in verschiedenen Tonlagen in dasselbe. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis das Lied die richtige Würze angenommen hat. Aber vergessen Sie dabei nicht immer weiter zu trinken, bis der Text schön langsam verschwimmt. Wenn Sie alle Punkte richtig beachtet haben, sind Sie fertig!

Die Bejersingers entstanden, wie sollte es auch anders sein, aus einer Bierlaune heraus. Vor ca. 300 Jahren (Der genaue Zeitpunkt ist alkoholbedingt leider nicht mehr feststellbar) nahmen die Jungs eine Unplugged-CD für ihre damalige Rockband auf. Dies wurde ihnen nach einigen Halben Bier zu langweilig (Ständig das Herzschmerz und Liebesgesäusel) und sie dachten sich, dass man doch auch einmal Lieder in der eigenen Mundart über das ihnen so vertraute Gerstengetränk auf Band bringen könnte. "Hee, schreima wos iwers Bejer?" – "Ou farek! Des war a Gaudi zefix!" Und so entstanden die beiden ersten Songs "Bizza" und "koi Bejer niad, koin dauch".

bejer_singers.gif

Mittlerweile haben die Tirschenreuther Urgesteine bereits 4 CD's und etliche Auftritte hinter sich und haben ihre Formation mit zwei Wuchtbrummen im Musikgeschäft verstärkt. Im Fünferpack machen sie jetzt sämtliche Wirtshäuser, Bierzelte und Säle auch weit über die Grenzen des Stiflands hinaus unsicher.

Die BejerSingers sind:

  • da Schiffi: Die Bomberschnauze der Formation
  • da Martin: Am Bass a Ass
  • da Falti: Der Würger der Gitarrenseiten
  • da Matze: Der Ribery der Keyboarder
  • da Urban: Der Trommelschlumpf fängt an

Die Bejer Singers mit Band, live am 14. August in der Blue Oyster Bar | Einlass ab 19:00 Uhr | Beginn ca. 21:00 Uhr

Aktualisiert (Donnerstag, den 12. August 2010 um 12:16 Uhr)

 
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